Welche Rebsorte kann ich in den nächsten Jahrzehnten auf meinem Land anbauen?

Fortschrittliche Umwelttechnologien mittels AI im Web

Zunehmende Veränderungen der Umweltsituation stellen Verantwortliche in der Stadtplanung, Land- und Forstwirtschaft vor neue Herausforderungen. Kompetente Entscheidungen zum Umgang mit den sich verändernden Umweltbedingungen können nur getroffen werden, wenn genug Wissen über die Gegenwart und Zukunft von Naturressourcen und Naturrisiken in der betroffenen Region vorliegt. Gerade solches Wissen ist zumeist allerdings schwer abrufbar, unübersichtlich oder unverständlich. Im Zuge des Projekts BigData@Geo, welches durch den Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert wird, entwickelt die Julius-Maximilians-Universität Würzburg auf dieser Seite ein Webportal, welches Projektionen aus Erdmodellen speziell für die Einsatzzwecke von 15 kooperierenden kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region Unterfranken übersichtlich darstellt und leicht verständlich zugänglich macht. Dabei werden regionale Erdsystemmodelle der Geografie mithilfe neuester Methoden des Machine Learnings aus der Informatik erweitert sowie mit lokalen Sensordaten kombiniert, um eine noch nie dagewesene Auflösung und Genauigkeit bei der Projektion, Vorhersage und Analyse von Umweltdaten zu erreichen. So wird die Möglichkeit einer langfristigen und nachhaltigen Planung für die kooperierenden KMU stark vereinfacht und die Zukunftsfähigkeit der regionalen Wirtschaft unterstützt.

Wie wahrscheinlich wird Spätfrost in den nächsten Jahrzehnten?

Schematische Darstellung des Projekts

Vorhaben als schematische Darstellung

Neuigkeiten

Digitalisierung als Chance für die Zukunft des Weinbaus in Unterfranken

28.09.2020

Vier Landtagsabgeordnete von Bündnis 90/Die Grünen haben sich in Gesprächen an der Universität Würzburg und der Bayerischen Landesanstalt für Weinbau und Gartenbau (LWG) in Veitshöchheim mit Experten über digitale Unterstützungsmöglichkeiten für die fränkischen Weinbauern in Zeiten des Klimawandels ausgetauscht.

Austausch mit Abgeordneten zur Digitalisierung in der Landwirtschaft

10.09.2020

Abgeordnete des bayrischen Landtags besuchten die Universität Würzburg zum Austausch über das BigData@Geo Projekt.

Entwicklung der Bodenfeuchte im Ochsenfurter Gau im Jahresgang 2018/2019

27.07.2020

Im Rahmen des Projekts „BigData@Geo“ werden sechs — über Unterfranken verteilte — Bodenfeuchte-Monitoringstationen betrieben. Ziel des Monitorings ist es, die bodenhydrologischen Prozesse der verschiedenen Bodentypen besser zu verstehen. Die gewonnenen Erkenntnisse können dann auf andere Standorte mit vergleichbaren Bodentypen übertragen werden. Zusätzlich können die im Projekt entwickelten Bodenfeuchte- und Klimamodelle mit den Messdaten kalibriert werden.

Digitalisierung konkret: Vom Klimamodell zum guten Tropfen

17.02.2020

Am vergangenen Samstag, 15.02.2020, war das BigData@Geo-Projekt zu Gast bei der Veranstaltung “Digitalisierung konkret” in Alzenau, welches vom Bayrischen Staatsministerium für Digitales organisiert wurde. Passend zum Thema “Vom Klimamodell zum guten Tropfen” stellten Prof. Dr. Andreas Hotho und Prof. Dr. Heiko Paeth die Möglichkeiten von Erdsystemmodellen und maschinellen Lernverfahren für die Zukunft des Weinbaus vor.

Podiumsdiskussion KI: Schöne neue Welt oder Horrorvision?

11.10.2019

Um die aktuellen Projekte der Universität Würzburg im Bereich der Künstlichen Intelligenz zu repräsentieren, war das BigData@Geo-Projekt Teil des CAIRA-Standes der Universität Würzburg bei der Podiumsdiskussion am 10.10.2019 im Würzburger Vogel Convention Center.

The Future Code 2019

11.06.2019

Vom 6.-7.6.2019 fand im Vogel Convention Center in Würzburg die Future Code Messe 2019 statt. Diese Messe fördert den Austausch zum Thema Digitale Transformation zwischen Unternehmen und Interessenten. Im Zuge der Future Code Messe war auch das BigData@Geo-Projekt neben vielen Unternehmen und Einrichtungen mit einem Stand vertreten, um die Möglichkeiten des digitalen Zeitalters im Bereich Erdsystemmodellierung, Land- und Forstwirtschaft aufzuzeigen. Interessenten wurde die interaktive Webplattform gezeigt und erläutert, wie die Informatik und der Bereich des Machine Learnings mit den Vorhaben der Geographie zu vereinen sind.

Innovationsforum Mainfranken

20.11.2018

Geodaten sind ein wertvolles Gut für unternehmerische Entscheidungen und ein wichtiger Faktor für die Region Unterfranken. Deswegen fand am 20.11.2018 eine Kooperationsveranstaltung der IHK Würzburg-Schweinfurt, der Region Mainfranken GmbH und der Universität Würzburg statt, die sich eingehend mit geodatenbasierenden Anwendungen und Technologien beschäftigte. Die Veranstaltung fand im Informatikgebäude der Universität Würzburg statt. Das BigData@Geo-Team hat dabei tatkräftig an der Organisation der Veranstaltung mitgewirkt.

Erster Prototyp des Webportals verfügbar

19.10.2018

Ab sofort steht der erste Prototyp des im Rahmen des BigData@Geo-Projektes entwickelten Webportals online zur Verfügung. Es kann über diesen Link erreicht werden oder über die Schaltfläche Webportal auf der BigData@Geo-Webseite.

Projektbesichtigung des EFRE-Jahrestreffens

17.10.2018

Das sogenannte EFRE-Jahrestreffen, bei welchem sich Ministeriums- und EU-Vertreter jedes Jahr für zwei Tage in einem wechselnden Bundesland treffen, fand dieses Jahr in Bayern, speziell in Würzburg, statt. Im Zuge dessen wurde das Projekt BigData@Geo am 16.10.2018 als ein Beispiel der aktuell zehn laufenden von EFRE geförderten Projekte an der Universität Würzburg vorgestellt.

Erster Workshop mit den KMU

04.06.2018

Am 04.06.2018 trafen sich erstmals alle Beteiligten des BigData@Geo-Projekts im Zentralen Hörsaal- und Seminargebäude der Julius-Maximilians-Universität Würzburg, um gemeinsam das weitere Vorgehen abzustimmen. Zu den Teilnehmern gehörten Repräsentanten der kooperierenden kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus ganz Unterfranken. Von Seiten der Universität nahmen Prof. Dr. Andreas Hotho aus der Informatik sowie Prof. Dr. Roland Baumhauer, Prof. Dr. Heiko Paeth und Prof. Dr. Birgit Terhorst aus der Geographie mit einigen ihrer Mitarbeiter teil.